TIERSCHUTZ

Die Pferde für Ihre Fiakerfahrt sind alle in einem ausgezeichneten physischen und psychischen Gesundheitszustand. Sie werden mit den besten Produkten ernährt und verbringen ihre „Freizeit“ in kleinen verträglichen Gruppen auf der Koppel. Fiakerbetriebe in Wien werden regelmäßig einer unangemeldeten Kontrolle hinsichtlich der geltenden Tierschutzbestimmungen durch das Veterinäramt Wien unterzogen. Kontrollen an den Standplätzen werden laufend etwa einmal wöchentlich, bei Außentemperaturen von über 30°C, täglich durchgeführt. Bei Verstößen gegen gesetzliche Bestimmungen werden von den AmtstierärztInnen die notwendigen Maßnahmen ergriffen. So besteht die Möglichkeit, dass Fiakerpferde aus gesundheitlichen Gründen durch AmtstierärztInnen aus dem Fahrdienst genommen werden können. Dies wird auch immer wieder im Anlassfall praktiziert. Tierärztliche Befunde müssen anschließend der Behörde übermittelt werden. Das Wiener Fiaker- und Pferdemietwagengesetz sieht derzeit vor, dass der Betrieb von Fiakerunternehmen vom Anschirren der Pferde bis zu ihrem Abschirren in der Zeit von 10-23 h gestattet ist. Das Auffahren auf die Standplätze ist in der Betriebsordung für Fiaker- und Pferdemietwagenunternehmen geregelt bzw. eingeschränkt. Das Tierschutzgesetz sieht vor, dass Pferde innerhalb von 24 h zumindest 8 Stunden durchgehend ruhen müssen. Das Anliegen vieler Tierfreunde, Fiaker künftig nicht mehr in der City sondern z.B. nur mehr in Schönbrunn fahren zu lassen, ist nicht umsetzbar. Diese alte Wiener Tradition aus der Innenstadt zu entfernen ist ein kaum umsetzbares Ziel. Dennoch wird die MA60 weiterhin bemüht sein, dass es hier zu positiven Lösungen kommt. Angemerkt werden darf, dass bei beobachteten Missständen das Veterinäramt rund um die Uhr unter der Telefonnummer der Tierschutz-Helpline: (01) 4000-8060 erreichbar ist. Hier werden unter Angabe der Fiakernummer Anzeigen entgegengenommen und bearbeitet. Auch Unterstützung und Anregungen, die zu einer Verbesserung der Situation für Fiakerpferde führen können, sind an obiger Telefonnummer stets willkommen.

Fiakerunternehmen wird medial immer wieder ein ins tierquälerische gehendes Verhalten vorgeworfen. Diese Angriffe kommen von NGOs wie dem Verein gegen Tierfabriken, die mit dem Sammeln von Spenden Gelder einnehmen. Deshalb verlinken wir hier die umfangreiche Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, über einen möglichen Hitzestress bei Fiakerpferden erwähnen, durchgeführt unter der Leitung der drei Universitätsprofessoren Prof. Dr. J. Troxler, Prof. Dr. R. Van den Hoven, und Prof. Dr. Chr. Winckler. Es wurden 400 Messungen vorgenommen und festgestellt, dass die typischen Bedingungen eines Wiener Sommers die Fiakerpferde NICHT überfordern. “Hitzestress, in Form einer Überforderung des thermoregulatorischen Systems im Pferd, wurde in keiner der annähernd 400 Messungen an den Tieren festgestellt.” Empfohlene Verbesserungen für die Pferde wurden inzwischen von Gesetz wegen vorgeschrieben und sind selbstverständliche Praxis. Es gibt gibt “Gegenstudien” und Stellungnahmen von politisch getriebenen Organisationen dazu, wie dem VGT (Verein gegen Tierfabriken), die ohne Messungen ausgekommen sind.

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